AUSGANGSLAGE
Demontage einer bestehenden ortstypischen Scheune mit Stall und Wiederaufbau als Wohnhaus.
Einfamilienhaus mit Schlafgeschoss, Wohngeschoss und Galerie­geschoss, Nutzung auch als Ferienhaus oder Stöckli.
Das Grundstück befindet sich in der Dorfbildschutz-Zone mit strengen Auflagen wie Volumenschutz und Eingliederung in die Umgebung. Strenge Auflagen betreffen auch die äussere Er­schein­ung und Materialisierung der Fassaden und Fassadenöff­nungen.

ARCHITEKTUR
Der rückwärtige Anbau mit Eingang, Nasszellen, Nebenräume, Vertikalerschliessung, sowie die Aussenwände des Unterge­schosses wurden in Isolierbeton ausgeführt. Der Misaporbeton wurde mit vertikaler Bretterschalung betoniert, sodass die Wände Innen und Aussen als Sichtbeton belassen werden konnten. Der ursprüngliche Strickbau aus Lärchenholz wurde auf die Beton­unterkonstruktion abgestellt, aufgebaut und von Innen maximal isoliert. Für den Innenausbau wurden einheimisch Lärchenhölzer für Boden, Wände, Decken, Küchenmöbel und Ausbauten verwen­det. Traditionelle Granitplatten auf dem Dach (gestalterische Auf­lage der Behörden) und Quarzitplatten als Bodenbelag im Anbau ergänzen sich bestens mit dem Beton und dem Lärchenholz.

HEIZUNG
Dank der ausgezeichneten Isolation sämtlicher Bauteile, kann das Haus praktisch nur mit Sonnenenergie und zusätzlicher Unter­stützung von einem Wärme absorbierenden Holzofen geheizt werden. Das Warmwasser für den täglichen gebrauch wird eben­falls mittels Solarzellen erzeugt.
Titel Umbau Grange Plein Sud





Route des Rocs
Borza
CH –1985 Villa

Isabel Schwyzer
Yves Morin
UMBAU + RENOVIEREN
Juli / August 2012
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